Neue Screening-Tests für Zitzenflaschenkaries

Bislang waren diese erst ab dem 30. Lebensmonat der Fall.

Früherkennungsuntersuchung schließt Lücke

Damit wird eine Quellendifferenz geschlossen, da nun eine Früherkennungsauswertung mit dem Durchbruch des ersten Zahnes durchgeführt werden kann. Damit soll auch das häufige Auftreten von frühkindlicher Karies („Zitzenflaschenkaries“) vermieden werden. Wie bedeutsam das ist, zeigt die Statistik: Rund 15 Prozent der Kinder unter 3 Jahren in Deutschland haben bereits Karies.

Zum Umfang dieser neuen Vorsorgemaßnahme gehören auch eine Anleitung für Eltern und eine Funktionsanleitung zur täglichen Zahnreinigung für Kleinkinder. Ergänzt wird die Untersuchung auch durch die Verwendung von Fluoridlacken zur Schmelzhärtung. Dieser Anspruch besteht zweimal pro Kalenderhalbjahr.

Zeitlich abgestimmt auf alle medizinischen Untersuchungen U5 bis U7

Die Termine dieser Früherkennungsuntersuchung sind so gewählt, dass sie mit allen medizinischen Untersuchungen U5 bis U7 im gelblichen Kinderprüfbuch übereinstimmen. Den neuen Screening-Tests für Kinder im Alter von etwa 33 Monaten folgen die drei bestehenden Screening-Tests für Kinder im Alter von 34 bis 72 Monaten. Im Alter von 6 Jahren kann die so genannte Personenprophylaxe für Kinder und Jugendliche eingesetzt werden.

Für gesetzlich versicherte Kinder ergänzen die Neubewertungen die bisherigen Rentenmodule. Deshalb sollten alle Eltern und ihre Kinder die neuen Untersuchungen so oft wie möglich beobachten. Um weitere Risiken auszuschließen empfiehlt sich oft eine Zahnzusatzversicherung. Daher sollte man Zahnzusatzversicherung vergleichen und eine passende Versicherung zulegen.