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Despektierlichkeit im Fitnessclub…

Heute ist mir im Sportstudio abermals etwas zugestoßen, das den Ärger über die Menschenwelt schon wieder erweitert hat.

Wie der Stein ins Kollern gekommen ist

Nachdem dem Sport gehe ich ganz gerne auf das Solarium. In unserem Club ist der Ablauf so, dass man seine Eintrittskarte an den Lesedisplay hält, die Zeit speichert und anschließend die Umkleidekabine betritt. Ist der Computer grade besetzt, kann man nicht verbuchen.
Nun denn, ich bin in Folge dessen nach dem Workout auf Kurs zum Assi-Toaster spaziert, um mich wie allgemein bekannt einzutragen. Das Sonnenstudio war entsprechend des Schirms ungenutzt und auch der Eingang zur Bräunungskammer war auf. Ich buchte infolgedessen ein und ging in die Umkleidekabine. Plötzlich befindet sich hinter der Eingangstür direkt vor dem Spiegel eine Alte und entfernt ihre Kriegsbemalung. Ich fragte deswegen, ob sie unter Umständen verpasst hat sich selber anzumelden. Sie antwortete mit „Nein“ und meinte, dass sie sich erst abschminken wollte, und im Übrigen dass sie mit ihrem Partner gleichzeitig fertig sein wollte (Mr. Herzbube latschte in Kabine 2). Ich vermittelte ihr, dass ich schon reserviert hätte und dass wir jetzt Personal herbeiwinken müssten, welcher die Buchung storniert. Sie lies mir folgend trotzdem den Vorrang, um dem Personal die Aufregung zu ersparen.

Szene des peinlichen Affen

Unerwartet poltert ihr Alter aus der Bräunungskabine. Er guckt mich an wie ein Esel und fragt mit gefährlicher Fresse „Was geht hier ab?“.

Die gute Schachtel bemühte sich sofort, dem Äffchen die Gegebenheit zu erklären. Von ihm kam indessen kein Ton, was entweder daran gelegen hat, dass er vollkommen schwachsinnig ist, oder daran, dass er an seiner Rolle des schlechten Jungen festhalten wollte. Ich bedankte mich wie gehabt bei der Tante für den Vorzug und stolzierte in die Bräunungskammer. Kaum war die Kabine geschlossen, konnte ich die Pfeife rumlamentieren hören: „Was soll der Scheiß?“, „Der soll gefälligst warten!“, „Der geht mir am Arsch vorbei!“, „Seine Zeit ist nicht wichtiger als unsere!“ etc etc…

Mitnichten bloß, dass er keine Sachkunde über einen zivilisierten Auftritt hatte, er ist im gleichen Sinne noch das peinlichste Meckermaul.

Ich frage mich gegenwärtig, wie hoffnungslos man ist, wenn man sich selber aufgrund eines unbeabsichtigten Missgeschicks so verstimmen muss. Ich käme nie und nimmer auf die Idee gereizt auf so was zu antworten.
Wahrscheinlich lebe ich aber auf der Position der Minorität. Ein ernüchternder Sachverhalt…

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