30 Jahre Queensryche Operation Mindcrime – Geoff Tate feiert Jubiläum in Hamburg

Direkt nach einem nächtlichen Kirchenausflug – so die Aussage bei Wikipedia – wären Geoff-Tage, sich für vier Wochen täglich 18 Stunden an den Arbeitsplatz gesetzt zu haben. Folglich wurde 1988, nach insgesamt 18 Wochen Betrieb, Mindcrime!

Die Konzeptaufzeichnung handelt von einem frustrierten Kerl, der ein Untergrundunternehmen kombiniert, um Angriffe auf korrupte Politiker zu planen und durchzuführen. Um Verbindungen zwischen den einzelnen Stücken herzustellen, gibt es immer wieder kurze, gesprochene Passagen, die das Album zu einem Gesamtkunstwerk aus Metall machten. Zeitschrift. Tate selbst ist einer der 20 größten Metal-Sänger der Welt, der laut Bruce Dickinson von Iron Maiden und Judas Priests von Rob Halford beeinflusst wurde.

Es ist 30 Jahre her, seit der Veröffentlichung. Grund genug für Geoff Tate, der nach einigen Streitigkeiten mit den anderen Musikern 2012 Queensryche verließ und weiterhin unter dem Namen“Operation:Mindcrime“ auf der Straße ist, weil er es wagte, eine Tour zum Jubiläum durchzuführen.

Hamburg stand auf der Agenda. Der kleine, aber sehr feine Konzertservice Lasy GbR hatte Tate für den 18. Dezember 2018 im Hamburger Grünspan reserviert, Tickets wurden für 26 Euro im Voraus und 32 Euro an der Abendkasse angeboten.

Beim parken hatten wir diesmal besonders Pech. Neben uns parkte jemand der mit seiner Tür kein so sanftes Verhältnis hatte und wir brauchten im Anschluss einen Kfz Gutachter in Hamburg. Aber so kann es nunmal gehen.

Leider war der Lärm der Band so vermischt, dass hauptsächlich schmerzende Höhen auf die Rückseite des Flurs kamen. Wie schade! Grundsätzlich glaubte ich nicht, dass die Musik und die Stimme schrecklich waren, aber der Mixer sollte seinen Job überdenken. Abergläubisch. Deshalb waren wir in dieser Nacht nicht unbedingt im Grünspan.

Kurz nach 21 Uhr betraten die Musiker um Geoff Tate die Plattform und das gesamte Operation:Mindcrime-Set wurde gespielt. Im Gegenteil, er wirkte frisch und klar wie in seinen jungen Jahren. Und genau diese Eigenschaft ließ den Funken auf die Menge überspringen.

Die Setlist dieses Tages – wer ist überrascht – war identisch mit der Tracklist des Albums und wurde durch vier Tracks aus der Empire-Ära ergänzt.

Es ist eine Schande, wenn Musiker Geld für die Fanbetreuung in so kleinem Rahmen verdienen. Aber so ist es nun mal. Er ist nicht der Erste und er ist nicht der Letzte.

Fazit: Bestes Audio in Operation:Mindcrime, grea: Business by Lasy, niedrige Ticketpreise und eine sehr neue Spielband sorgten für eine fantastische Atmosphäre im Hamburger Grünspan.